Mitte September letzten Jahres platzte die Bombe: erwarb für 1,1 Millarden US-Dollar Mitarbeiter und Patente von HTC. Nun meldet die Alphabet-Tochter in einem Blog-Post Vollzug: Demnach sind alle rund 0 ehemaligen Mitarbeiter des Design- beim Suchmaschinen-Riesen angekommen.

HTC-Mitarbeiter im Google-Team angekommen

Für Aufsehen erregte letztes Jahr der Deal zwischen Google und HTC: Die Alphabet-Tochter investierte 1,1 Milliarden US-Dollar, um angeschlagenen Smartphone- und VR-Konzern aus Taiwan Patente und Mitarbeiter zu erwerben. Insgesamt mehr als 2000 Angestellte des HTC-Design-Teams wechseln im Zuge der Vereinbarung zu Google. Rick Osterloh, Senior-Vize-Präsident für Hardware bei Google, nennt nun in seinem Blogpost von heute Vollzug und die neuen Mitarbeiter herzlich willkommen.

Hardware zu bauen sei hart, erklärt Osterloh, und freut sich über die Unterstützung der neuen äußerst talentierten Mitarbeiter. Sie brächten jahrelange Erfahrungen mit und hätten besonders in der Smartphone-Industrie einige Sachen zuerst eingeführt. Dazu zählten beispielsweise das erste 3G-Smartphone im Jahr 2005 und das erste rein auf Touch basierende Telefon im Jahr 2007. Ganz neu ist die Zusammenarbeit zwischen Google und HTC nicht: Das gleiche Team habe laut Osterloh bereits an den Google Smartphones Pixel und Pixel 2 mitgearbeitet. Gleichzeitig wird Taipeh zum größten Entwickler-Standort von Google im asiatischen Raum.

Der Abschied vom Smartphone-Geschäft gibt HTC die Gelegenheit, sich ganz auf die virtuelle Realität zu konzentrieren. Als jüngstes Produkt erschien in diesem Monat die autarke Brille Vive Focus in . Noch im Frühjahr soll die High-End-PC-Brille Vive Pro erscheinen. Sie wird neben einer höheren Auflösung weitere Hardware-Verbesserungen wie zwei Kameras und zwei Mikrofone mitbringen.

(Quelle: Google Blogpost, via The Verge)

Marcel Magis

AboutMarcel Magis

Marcels virtueller Einstieg in virtuelle Welten war William Gibsons Neuromancer. Der Cyberspace wurde hip und es gab einige Versuche, die Vision zu verwirklichen. 2001 arbeitete er mit Kai Krause auf der Byteburg zusammen, danach schrieb und bloggte er für verschiedene IT-Magazine wie die c’t. Mit dem Einstieg als freier Redakteur bei den VR-Nerds erfüllt sich ein Traum von ihm.



Source link

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here